Optimisten auf Schweizer Strassen!

geschrieben von phil | 22 Jun, 2009

Endlich haben wir letzte Woche mit der Auslieferung der ersten Velos mit dem Gates Carbon Drive Zahnriemen angefangen. Die erste Produktion des Modells "optimist rohloff" war schon seit einiger Zeit ausverkauft. Die zweite Tranche können wir Anfang Juli produzieren und damit den ersten Bedarf abdecken. 

Es ist schon unglaublich was ein solches Projekt an Arbeit und Koordination abverlangt. Über ein Jahr Arbeit und unzählige kleine Problemchen die zu lösen waren. So mussten wir zum Beispiel spezielle Einsätze bauen um die den Hinterbau für den Rahmentransport zu stabilisieren um Transportschäden zu verhindern. Der Hinterbau wurde auf Milimeter genau ausgerichtet, ein Zahnriemen verzeiht hier keine Fehler. 

Ich bin gespannt wie das Kundenfeedback ausfallen wird. Ich selber bin nach wie vor absolut begeistert von dem Fahrgefühl und der Laufruhe des Riemens. Es ist auf jeden Fall toll zu sehen, dass sehr viele Kunden volles Vertrauen in den neuen Antrieb setzen. Bei den Velos wo wir Carbon Drive als Option anbieten ( frischluft tour und wegwärts tour ) wünschen etwa 80% aller Kunden von Anfang an den Zahnriemen. 

optimist


7 Kommentare & 0 Trackbacks von "Optimisten auf Schweizer Strassen!"

  1. Herzliche Gratulation von meiner Seite. Ich würde gerne mal so ein Velo fahren, nur ist es etwas zu schade um am Bahnhof zu stehen.

    geschrieben von david 22 Jun 2009, 16:31
  2. danke! tja, als bahnhofsvelo ist es wirklich schade. ausser es hat eine velostation wo's gut aufgehoben wäre. aber sonst ist es eine herrliche pendlermaschine auch für länger strecken.

    geschrieben von phil 22 Jun 2009, 16:38
  3. Heute kam mein Simpel Optimist Rohloff. Ich würde gerne ein bischen Rückmeldung geben.

    1. Import per TNT/Luftfracht aus der Schweiz an den Flughafen Nürnberg: Montag bei Simpel in der Schweiz weggegangen (bin von TNT vorher mit e-mail informiert worden), und Dienstag geliefert: bestens.
    TNT verzeichnet in der Paketverfolgung im Internet echt jeden einzelnen Schritt getrennt auf - sogar dass man mich angerfufen hat etc.

    Was die Kosten angeht: ich glaube der Zoll blickts nicht so ganz: oder ich blicks nicht: ich hab Vorkasse 3890,05CHF geleistet, was damals 2589,84 € waren laut Kontoauszug. Auf dem Zollformular steht nun 2337 CHF, die auf 1545,23 € umgerechnet wurden, und auf die ich dann 293,59 € (entspricht 19%) Einfuhrumsatzsteuer +25€ Abfertigungsgebühr(+19%=4,75€) = 323,34€ in Bar bei Lieferung ("per Nachname" sozusagen) gezahlt habe.
    Insgesamt also ca. 2910€ für meinen Optimisten.

    Ich hatte ehrlich gesagt pi mal Daumen mit 2600+520€ (=19% Mehrwertsteuer/Einfuhrumsatzsteuer)gerechnet, wenn nicht sogar mit 2600+400+550€= 3550€ (Originalpreis +14% Importzoll für Fahrräder (geoogelt - ka ob das für die Schweiz gilt) plus 19% auf die Summe - für 950€ hätte ich auch mit dem Zug in die Schweiz können und das Rad persönlich abholen und über die grüne Grenze ;-)

    So gesehen bin ich jetzt mit 2910€ natürlich sehr zufrieden. - Ganz normaler Preis fürn gutes Fahrrad (2005 hatte ich ein idworx EasyRohler für 2899€ gekauft; und wenn ich mir bei "Utopia" im Internet was zusammenstell komm ich selten unter 3500€ aus dem Konfigurator.
    )
    Doch nun mal zu meiner Kritik am Optimisten, die ich im Wesentlichen aus meinem Vergleichsobjekt (idworx EasyRohler Baujahr 2005 - nenne ich ab jetzt nur noch "ER") entwickelt habe.

    Contra Optimist:

    1. Der Gates Carbon Drive hat eine höhere Reibung als meine (schlecht gepflegte) 4 Jahre alte Kette am ER (ca 5000km gefahren unter allen Witterungsbedingungen) - Ich hab mittlerweile die Spannung am Riemen verringert, und sowohl die Hinterachse als auch das Tretlager mal testweise locker(er) geschraubt: kein Effekt. Weder der Riemen reibt irgendwo wo er nicht soll, noch die Scheibenbremsen, noch das Schutzblech, noch die Kurbel, noch das Ritzel. Scheint die ganz normale Reibung des Zahnriemensystems zu sein - ich hoffe, das "verspielt" sich noch, wenn es etwas gelaufen ist und nicht mehr so fabrikneu.
    (Als "Reibungstest" hab ich im Stand mit der Hand die Kurbel mit Schwung rückwärts angeschoben (Leerlauf) und gekuckt, wie viele Umdrechungen sie schafft: Beide Fahrräder haben eine Rohloffschaltung (die 4 Jahre alte/5000km ist noch ohne Ölwechsel (!)). Auf den eingelgten Gang hatte ich allerdings nicht geachtet. Die Kurbel an der Kette schaffte 1,5 Rückwärtsumdrechungen bei einmal gut anschubsen, der Carbon Drive nur 1 Umdrehung - das sind pi mal Daumen 50% mehr Reibung!

    2. Der Optimist ist unbequemer als der ER.
    Der Optimist hat eine sportliche/gebeugte Sitzposition.
    Der Vorbau ist wagrecht/nicht im Winkel anpassbar (beim ER hat man durch die Winkelverstellbarkeit des Vorbaus eine indirekte Höhen- und Abstandsverstellung des Lenkers.)
    Der Optimist Lenker ist "flach" (Tourenlenker gegenüber "hochgebogenem" Cruiser bei ER).
    Aus der Sitzposition resultiert ein höherer Druck auf die Handflächen. Die festschraubbaren "ergonomischen" Griffe, ließen sich nicht 100% fest stellen - (Beschränkung der "Griffschraube" auf 4(!)Nm - die hab ich gleich mal kaputtgedreht (also die Schraube war noch ganz - aber der (Kunststoff-) Griff nicht mehr.
    Die Oberfläche der Griffe ist geriffelt, damit man nicht abrutscht - das Muster drückt sich nur in meine Hände - erschweretes Abrutschen= erhöhte Scherkräfte=Ermüdung der Hände! (Die Griffe beim ER sind besser, aber auch nicht optimal;- die Ledergriffe beim Batavus Adagio Nuvinci (hab ich auch gekauft, nachdem die NuVinci-Schaltung hier besprochen wurde) haben mir am Besten gefallen ;-).
    Die schmäleren/"höherdruckigen" Reifen, führen zu einer harten / sehr direkten Straßenlage (der ER dagegen hat BigApple - das bischen mehr Reibung durch die Reifen und den höheren ("aufgerichteten") Luftwiderstand, macht beim ER die leichter laufende Kette wieder gut, und die Tatsache, dass ich nicht so schnell ermüde (weniger Druck auf die Hände; s.o.)

    3. Wartungsaufwand:
    Ausbau ER-Hinterrad: Schnellspanner lösen bei Magura-Bremsen und nach außen wegklappen, Schaltbox abschrauben, Schnellspanner am Hinterrad lösen.
    Geht in 1 Minute - wenn da nicht die schmierige Kette wäre ;-)
    Beim Optimisten stell ich mir das aufwändiger vor: Scheibenbremsen und keine Schnellspanner - aber auch keine eklige Kette... - dafür ein Riemen, der keinen Scherkräften/Verdrehungen/Abknickungen ausgesetzt sein soll...

    Pro Optimist:
    1. Endlich mal (hoffentlich dauerhaft)funktionierende gute Bremsen (Avid BB7 Scheiben mit Seilzug hinten und vorne): Der ER Baujahr 2005 hatte einen üblen Geburtsfehler: beim Salz im ersten Winter hatte sich die Felgenbeschichtung durch teilweises Auflösen quasi in Schmirgelpapier verwandelt und die Bremsbeläge der Magura FirmTech (leichte, hydraulische Felgenbremsen hinten und vorne) bei 2 oder 3 Bremsvorgängen gefressen... - längere Geschichte:
    Ein Jahr später das Garagentor geküßt, Handwurzelknochen gebrochen / 6 Wochen eingegipst... - kein Bock mehr auf Felgenbremsen - und schon gar keine Beschichtung.

    Am meisten an der Magura FirmTech störte mich, dass sie nach etwa 2 Jahren nicht mehr von alleine in die "mittige" Ausgangsstellung zurückging: - Putzen half nur ein paar Tage.
    Nach jedem Bremsvorgang, sowie auch nach einigen Stunden stehen (z.B. vor und nach der Arbeit) geht der Bremszylinder auf einer Seite mehr zurück als auf der anderen: Resultat=schleifende Bremse = manuelles "Durchbewegen" zur "Lockerung" der Bremszylinder erforderlich vor jedem Losfahren!

    Die 2 Shimano RollerBrakes an der Batavus Adagio Nuvinci bremsen zwar Witterungsunabhängig, aber die Bremshebel sind viel zu riesig und schwergängig für meine kurzen Wurstfinger: sowohl die Magura- als auch die Avid-Bremshebel sind 1000% besser.

    2. LED+Standlicht statt Halogen... - zur Verteidigung des EasyRohler muß man sagen: der hat im aktuellen Jahrgang natürlich auch LED (Schmidts EdeLUx) + Standlicht.
    Die Beleuchtung der Batavus Adagio Nuvinci ist glaube ich nicht ganz StVO-konform in Deutschland: hinten nur Batteriebetrieben! - hab ich mal versehentlich auf Automatik gelassen im dunklen Keller über Nacht: Batterie schon schwach... Überhaupt ist das Batavus Nuvinci eigentlich außer Konkurrenz: wiegt 50% mehr als Optimist/ER und fährt sich dank zusätzlicher Federung wie ein alter Volvo... - nein Danke.

    Gleichstand: Rohloff und SON tun was sie sollen. Stahlrahmen im Vergleich zu Alurahmen kein großer Unterschied (+1-2kg - bei nem Fahrer der 20kg Übergewicht hat ist das Vernachlässigbar... - im Zweifelsfall wohl eher sogar der Stahlrahmen besser, da vermutlich stabiler.)

    Naja - jetzt hab ich mich lang und breit ausgelassen - hoffe es interessiert jemanden.

    Schlechtgelöste Details: ER und Optimist verlegen die Lichtkabel unter dem hinteren Schutzblech - da find ich dann die Lösung mit der Batterie schon fast wieder bedenkenswert - oder gleich das "Katz"-Bike wesentlich interessanter - nur jetzt hab ich erstmal keine 4400€ mehr für weitere "Early Adaptor"-Fahrrad-Test-Importe aus der Schweiz ;-)

    Insgesamt würde ich sagen, ist das Simpel Rohloff Optimist ein würdiger (und wendiger) Vertreter der Qualitäts-Alltagsräder um die 3000³ - mit Rohloff, SON/LED und einer gescheiten/erprobten Bremse hat man eben schon die halbe Miete.
    Die von mir kritisierten Punkte wie Sitzhaltung und Lenker/Griffe sind eh eher Geschmackssache bzw. Gewohnheit. (- Und man siehts ja eigentlich bevor mans bestellt auf der Website...)

    Was für mich mehr ins Gewicht fällt ist die hohe Reibung des Antriebsstranges, die zwar durch die schmalen Reifen und den geringeren Luftwiderstand durch gebücktere Haltung wieder wettgemacht wird.
    Trotzdem hoffe ich, daß das mit der (Ab-)Nutung etwas zurück geht.

    Hartmut

    geschrieben von Hartmut Körner 30 Jun 2009, 20:17
  4. Hallo Hartmut, danke für das umfassende Feedback! Zum Carbon Drive folgende Erklärung: Der Zahnriemen benötigt eine vom Hersteller vorgegebene Grundspannung und muss satt auf dem Ritzel aufliegen damit er auch bei extremer Belastung nicht durchrutschen kann. Der Kern des Riemens ist dank den Carbonfäden nicht dehnbar. Der Mantel und die Zähne des Riemens weisen jedoch funktionsbedingt eine gewisse Flexibilität auf, wodurch diese Grundspannung vorhanden sein muss. Dadurch liegt der Widerstand des Antriebs ohne Belastung über dem Widerstand einer Kette. Sobald aber Kraft auf den Riemen kommt (also sobald Sie losfahren) wird der Riemen im Bereich über der Kettenstrebe gespannt und dadurch der Bereich unter der Kettenstrebe (nach dem Kettenblatt) entspannt. Der Anpressdruck auf Ritzel und Rimenscheibe ist dann nicht anders wie bei einer Kette.

    geschrieben von phil 01 Jul 2009, 09:51
  5. Danke für die Aufklärung!!

    Dann war mein Reibungstest im Freilauf/Rückwärts quasi null aussagekräftig!

    Was die Sitzposition angeht habe ich mal den Vorbau meiner beiden Fahrräder ausgetauscht... jetzt sitz ich beim Optimisten etwas aufrechter und beim EasyRohler etwas flacher... - ob ich mir für den Optimisten jetzt auch noch 'nen "Cruiser"-Lenker und bei der Gelegenheit auch noch Ledergriffe besorge weiß ich noch nicht.
    (Die Super-Griffe beim Batavus Adagio Nuvinci sind leider festgeleimt!)
    Erstmal habe ich unter die "Ergo"-Griffe des Optimisten mal ein bischen Tape/Pflaster geklebt, damit sie sich nicht mehr unter Druck wegdrehen (die Feststellung durch die Schraube ist unzureichend wie bereits oben beschrieben.)

    Bei einer sportliche Sitzposition halte ich die "Ergo"-Griffe für eine Fehlkonstruktion.
    Die an sich bequeme/der Hand angepaßte Handballenauflage bewirkt eine Art Hebeleffekt: ich stütze mich darauf (je gebeugter, desto mehr), und die Handballenauflage dreht sich/den Griff soweit von mir weg, bis die Hauptstützkraft nicht mehr auf der Handballenauflage liegt, sondern auf dem (schmalen) runden Teil des Griffes, der die Kraft direkt auf den Lenker weitergibt.
    Da wäre mir ein dickerer runder Griff, der die Stützkräfte von vorneherein auf eine größere Fläche verteilt lieber, als eine "ergonomische" Stützfläche, die dem Druck "ausweicht".
    (Wenn man mit Tape das Ausweichen verhindert, ist das Problem zwar gelöst, dafür "reibt" dann die Riffelung auf dem Handballen - und da habe ich (noch) keine Hornhaut (- im Gegensatz zu der Stelle, wo die Finger in die Handfläche übergehen - aber da hat glaube ich jeder Mensch Hornhaut.)

    Gruß Hartmut

    geschrieben von Hartmut Körner 01 Jul 2009, 13:01
  6. Ich sehe ja ein, daß ihr auf der Simpel-Seite nur Erklärungen zu den Teilen habt, die Ihr tatsächlich auch verbaut, aber das interessantere wäre halt für mich eine etwas umfassendere Abwägung: d.h. auch, warum ihr bestimmte Konkurrenzprodukte eben nicht verbaut, bzw. warum ihr bei den Avid BB7 euch für eine bestimmte Zusammenstellung der Einzelteile entschieden habt (siehe unten).

    Bei meiner Entscheidung das Fahrrad zu kaufen, spielten die Bremsen eine besondere Rolle, da ich bisher noch nie mit Bremsen 100% zufrieden war. Ich hatte auch noch nie Scheibenbremsen.

    Nach etwas googeln stieß ich auf eine Bewertung der Avid BB7 (Ausschnitt folgt):
    If you want the maximum performance out of the BB7 you must use: 
    - compressionless uninterrupted housing (Avid Full Metal Jacket recommended) 
    - Avid Speed Dial levers 
    - better rotors than the roundagons (that you get with the BB7 2008).

    Tatsächlich scheint es für die Avid BB7 also 2 Sorten Hebel zu geben, 2 Sorten Seilzug-Ummantelung, mindestens 2 Sorten Bremsbeläge und mindestens 2 Sorten Scheiben!

    Habt Ihr da mal unterschiedliche Kombinationen getestet?

    Oder haltet ihr das für Spielerei von den Bremsenherstellern, um mehr Geld zu machen?

    (Von der prinzipiellen Diskussion um hydraulische oder mechanische Scheibenbremsen bzw. andere Hersteller (z.B. Magura) oder gar Felgenbremsen oder Rollerbrakes mal ganz abgesehen.)

    Anders gesagt: bei der Auswahl der Teile für ein neues Fahrraddesign gibt es immer Abwägungen: wie ist die Qualität, wie ist der Preis, welche Erfahrungen hat man persönlich, welche durch Hören-Sagen, wie ist das Abschneiden bei Testberichten etc.

    Könntest Du/Ihr bitte eine etwas ausführlichere Darstellung der Entscheidungsfindung zum Design des Optimisten ins Netz stellen?

    Mich interessieren gerade eben die Bremsen.

    Zu den anderen Teilen gibt es meines Erachtens ausreichend Erklärungen.
    Den Gates Carbon Drive habt Ihr vorbildlich erklärt und verlinkt.
    Rohloff und SON hatte ich bereits bei meinem alten Fahrrad (außerdem ist es nicht schwer, darüber gute Berichte im Internet zu finden). Über die Auswahl der Lampe habe ich ein nettes PDF von Aktiv Radfahren 11/12 2008, das mich noch auf Schmidts (SON) Edelux neugierig machen würde.

    Aber gerade bei den Bremsen fand ich beim googeln nur ein einziges halbwegs aussagekräftiges Posting (man achte darauf, welche anderen Bremsen der Poster schon gefahren ist; den Link/die genaue Internetadresse habe ich leider nicht mehr - hier das vollständiges Copy&Paste):

    Submitted by trelgne a Cross Country Rider from Germany
    Date Reviewed: June 24, 2008Duration Product Used:6 monthsPrice Paid:$150.00Purchased At:www.bike-components.Strengths:- manual pad adjustment - preventing of rubbing pads 
    - low-cost-product compared to what you get 
    - unbeleivable top performance if you use the right levers, cables and rotors 
    - no trouble with brake fluid, bleeding, pressure point issues, overheating, sticky pistons 
    Weaknesses:heavier than hydros (because you have to add the weight for levers and housing) 
    Similar Products Used:hydraulic brakes: Magura Louise, Julie, Avid Juicy 7, Formula Oro, Shimano LX, XT, XTR, Giant MPH3Bike Setup:Avid BB7 (2008)with 160mm front/rear, Avid Speed Dial SL levers, Full Metal Jacket, Alligator serrated rotors (Windcutter), Avid sintered padsBottom Line:If you want the maximum performance out of the BB7 you must use: 
    - compressionless uninterrupted housing (Avid Full Metal Jacket recommended) 
    - Avid Speed Dial levers 
    - better rotors than the roundagons (that you get with the BB7 2008) 
    This setup, properly installed and betted in, is more powerful than the above listed hydros (with same rotor size) for the front brake. Comparable power with the rear brake (more cable stretch to the rear causes minimal loss). Same top modulation and lever feel as with hydraulics. The 160 mm Alligator serrated rotors are a good choice to increase power and reduce some weight. With the Speed Dial lever knob you can adjust the power and pressure point. With the Full Metal Jacket you prevent any friction within the brake housing, it's fully sealed so you don't have any performance decrease - no reason to change cables from time to time. And the whole thing is cheaper than the overpriced top hydraulics. 
    The BB7 with this setup is nearly perfect - highly recommended for every kind of riding stuff with the exception for weight wheenies.Value Rating:Overall Rating: 5/5

    P.S.: zu den anderen Kleinteilen könnte man natürlich auch noch versuchen sich eine fundierte Meinung zu bilden.
    Das Abwägen über verschiedene Fahrradschlösser überlasse ich jetzt mal lieber der Stiftung Warentest.
    Glaubenskriege zur Sattelform, dem richtigen Gel, oder darüber, wie lange Brooks-Sättel einzureiten, wie sie einzufetten oder gar zu backen sind findet man ebenfalls leicht im Internet.

    Und dass es natürlich auch bei Gepäckträgern und Fahrradständern Unterschiede gibt, interessiert naturgemäß auch eher den weltreisenden Fahrradwanderer.
    (http://www.radratgeber.de von Utopia Velo behandelt wirklich jedes Einzelteil bis hin zu Speiche, Kurbel und Tretlager).

    Von daher will ichs jetzt mal bei der Nachfrage nach den bremsen bewenden lassen.

    P.P.S: Die Klingel des Optimisten jedenfalls gefällt mir sehr gut und darf bleiben (- habe bei anderen Fahrrädern schon Klingeln direkt nach Lieferung dem Restmüll zugeführt...)

    P.P.P.S:
    Wie wärs mit einem Diskussionsforum zum Optimisten oder einem FAQ?

    geschrieben von Hartmut Körner 01 Jul 2009, 15:33
  7. Ich schon wieder. Bin gerade die erste längere Strecke mit dem Optimisten gefahren - 2h lang durch die Nacht.
    Die Leuchte ist ja dermaßen geil: bei Annäherung an eine Kreuzung/Einmündung hat der von rechts kommende Busfahrer sich bei 100m Entfernung schon nicht mehr getraut rauszufahren, als er mich leuchten sah hihi.
    Dank hellem Standlicht auch keine Probleme bei der Ausleuchtung einer unübersichtlichen unbeleuchteten Baustelle, die ich überqueren mußte, und als ich dann über diverse kleinere Schleichwege fuhr hatte ich schon Angst, der nächste Flieger würde nicht auf dem schätzungsweise 1km entfernten Flughafen zur Landung ansetzen, sondern gleich auf meinem taghell bis zum Rand erleuchteten Feldweg ;-)

    Auch sonst nehme ich alles zurück, was ich jemals kritisch über dieses Fahrrad gedacht oder geäußert haben sollte. Bin gerade restlos begeistert. :-)
    Gruß von Hartmut aus Nürnberg

    geschrieben von Hartmut Körner 02 Jul 2009, 00:29
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