Einrad fahren! Ein Tipp für Väter.

geschrieben von phil | 29 Dez, 2009

Dass ich meinen Kids das Velofahren so früh wie möglich zeigen will versteht sich ja irgendwie von selber. Ganz cool finde ich dafür den Rutscher von Puky. Unsere 15 Monate alte Tochter kurvt damit schon auf dem Pausenplatz rum:

Der Puky Rutscher im Einsatz!

Danach ein Laufrad und dann gehts schon auf ein richtiges Kindervelo! Ich kann's kaum erwarten bis auch kleinere Ausfahrten möglich sind. 

Bis dahin werde ich wohl aber noch einige Zeit auf dem Pausenplatz neben unserem Haus verbringen. Und so spannend es auch ist meinen Kids beim Spielen zuzusehen, so sehr will ich mich auch selber aktiv bewegen! Aber wie? Mit dem Bike ein wenig Trial Sachen üben ist die eine Möglichkeit. Aber da ist eine Interaktion mit den Kindern schwierig.

Meine Lösung: Ich lerne das Einradfahren! Damit sehen die Kinder, dass auch Papi mal was lernen muss. Ausserdem ist die Geschwindigkeit mit einem Einrad gut an die Geschwindigkeit eines Laufrades angepasst. Besonderen Spass hat mein Sohn an den Rennen von Torpfosten zu Torpfosten auf dem Pausenplatz.

Als Einrad habe ich mir ein stabiles QU-AX Muni Einrad mit 20 Zoll Rädern gekauft. Für nächstes Jahr ( bald bald bald!! ) leiste ich mir dann wohl noch ein Schlumpf Einrad mit Getriebeschaltung. Wenn man die erste Unsicherheit auf dem Einrad verliert dann macht es wirklich enorm Spass! Gleichzeitig ist es gut für die Muskulatur und das Gleichgewicht. Und die Kinder freuen sich mit. Eine echte Empfehlung an alle Väter! Und natürlich auch an alle Mamis... 

 

The Copenhagen Wheel - Ein potentieller Durchbruch?

geschrieben von phil | 27 Dez, 2009

Wenn das MIT ( Massachusetts Institute of Technology ) hinter einer Entwicklug steht, dann heisst das in der Regel, dass neuste Technologien zu einem überraschend innovativen Endprodukt zusammengefunden haben.

Wenn nun in Kopenhaben im Rahmen des UN - Klimagipfels ein neues Rad vom MIT präsentiert wird, dann lohnt es sich genauer hinzusehen. Und weil alle so gerne YouTube Filmchen schauen hier gleich der Film  zum Thema: 

Zusammengefasst: 

Ein Hinterrad mit regenerativem Elektromotor und intergriertem Akku. Keine Kabel, keine externen Teile. Alles hübsch versorgt und nachrüstbar. Es kann aber auch noch wesentlich mehr: Die im Rad eingebauten Sensoren messen nämlich Tretleistung, Kalorienverbrauch und ähnliche Daten und erfassen zudem Umweltdaten. So werden die Luftanteile des Kohlenmonoxids und der Stickstoffoxide, Umgebungslärm, Temperatur sowie die relative Feuchtigkeit gemessen. Kommunikation via Bluetooth mit dem iPhone.

 

Hübsch? Naja. 

Innovativ? Ja, aber nicht wirlich in Bezug auf den Antrieb. Ein regenerativer Antrieb im Hinterrad ist sicher keine schlechte Sache. Ob die zusätzlich gewonnene Kraft wirklich relevant ist möchte ich aber bezweifeln. Bei Bionx wird das Thema mehr zu Marketing-Zwecken eingesetzt als dass es wirklich sehr viel bringen würde. 

Nachrüstbar? Ok, nicht schlecht. In einer Übergangsphase kann das von Vorteil sein. Das Verschwinden der Kabel ist sicher ein grosser Vorteil. In den nächsten fünf Jahren wird sich aber wohl so viel verändern, dass dieses Thema nicht mehr relevant ist. Ein Elektro-Antrieb wird meiner Meinung nach eine Option sein wie eine Federgabel. Elektrovelos wie sie jetzt auf dem Markt sind vermischen sich mit normalen Velos, der Antrieb ist eine Frage der Komponentenwahl und nicht mehr der Velomarke. 

Wo ist nun aber die Innovation? Das Hinterrad hat nicht nur einen Motor, sondern auch eine Kommunikationseinheit. Via Bluetooth kann zum Beispiel das iPhone so mit dem Fahrrad kommunizieren. Sind Smartphone und Velo einmal ein "Päärchen" dann kann das Velo so geschlossen, verfolgt und gesteuert werden. Ein Ausbau auf ein Leihvelo System ist gut denkbar, Abokosten und eine Integration in den "Leihvelo Grid" der aktuellen Stadt sind problemlos möglich. 

Bei "smarten" Velos liegt meiner Meinung nach enormes Potential. Wenn in zwei Jahren Shimano mit einem Elektroantrieb kommt wird sich dieser Markt nochmals stark verändern und wohl relativ bald konsolidieren. Ein "smartes" Velo wird aber auch Shimano nicht innert zwei Jahren auf den Markt bringen. Hier zeigt das MIT auf was möglich ist. Wenn diese Innovation über die Politik forciert wird und von Städten gefördert wird, dann könnten wir sehr bald mit dieser Technologie durch die Städte cruisen. Die Trennung zwischen dem privaten Stahlesel und dem smarten Leihvelo würde dann Wirklichkeit.

Die Gewinner eines Wettbewerbs für ein neues Leihvelosystem in Kopenhagen schlagen denn auch bereits eine starke Integration von Smartphones vor. Auch das Leihvelo System in Lausanne hat eine iPhone App mit welcher die Verfügbarkeit der Leihvelos live abgefragt werden kann. Ich bin gespannt was hier alles noch kommt!

Neuer velomarkt.ch Online Shop mit Product Rotator

geschrieben von phil | 2 Dez, 2009

Nach viel Designarbeit und Produkt-Sortiererei ist nun eine völlig überarbeitete Version des velomarkt.ch Online Shops online:

Velomarkt.ch Online Bike Shop

Spass habe ich vorallem auch am Produkt Rotator auf der Homepage. So schön hat man Velozubehör noch selten drehen sehen.. :-) 

Die GoPro Hero HD Wide Helmkamera scheint für Weihnachten der Renner zu sein. Wir fangen diese Woche mit der Auslieferung an und kriegen täglich Bestellungen, ist ja auch ein wirklich hübsches Spielzeug! 

 

Ausfahrt mit dem Nihola Kinder-Transportvelo

geschrieben von phil | 3 Nov, 2009

Seit ein paar Wochen sind wir stolze Besitzer eines Nihola Kinder Transportvelos. Wer schon einmal in Kopenhagen gewesen ist hat diese Dreiräder für den Transport von Kindern ( und vielem mehr! ) bestimmt schon gesehen.

Zuerst hat es mich einfach gereizt mal wieder etwas neues auszuprobieren. Durch den Kontakt mit der Niederlassung von Nihola in Berlin habe ich mir dann ein Nihola bestellt. Unterdessen ist meine Familie fast täglich damit unterwegs. Ob nur schnell bei uns im Dorf oder auch für einen längeren Ausflug, das Nihola ist zum wichtigen Mobilitäts-Tool für unseren Alltag geworden. Unsere zwei Kinder lieben es und andere Kinder werden fast magisch davon angezogen! Kaum ein Kind in unserem kleinen Dorf welches noch nicht mitfahren durfte.

Praktisch ist auch, dass auch genügend Platz vorhanden ist um ein Laufrad zu verladen. So kann unser 3-Jähriger Sohn mit dem Laufrad fahren und in's Nihola steigen wenn er genug gefahren ist! 

Unterwegs mit dem Nihola

Ich bin erstaunt wie gut sich das Nihola fährt. Die 10 Kilometer von uns nach Zug habe ich relativ locker in einer halben Stunde gemacht. Bei Aufstiegen fühlt es sich gut an das Gewicht vorne zu haben. Ein Kinderanhänger kann je nach Kupplung ziemlich schaukeln, beim Nihola ist alles sehr kompakt und der Vortrieb ist tiptop.

Biken im Engadin - lauter gebrochene Blogger - Herzen

geschrieben von phil | 6 Okt, 2009

Ich war in meinem Leben schon ein paar Mal im Engadin und halte es schon lange für eine der schönsten Gegenden überhaupt. Darum musste ich nicht lange überlegen um einer Einladung der Bergbahnen Engadin St.Moritz zu folgen: Drei Tage auf dem Bike um mit Hilfe der Bergbahnen die schönsten Trails der Gegen zu erkunden. Der Höhepunkt war die "Frischi Bike Safari" mit (geplanten) 6000 Höhenmetern Downhill und exklusiver Benutzung von Bahnen die sonst für Biker gar nicht zugänglich sind, insbesondere die Seilbahn auf den Piz Nair. Diese Tour wird von "Engadin Mountain Bike Tours" wöchentlich angeboten. 

Die Zeit im Engadin war ein Erlebnis der besonderen Art. Was am Anfang nach einer etwas gar bunt zusammengewürfelten Gruppe von Bloggern und Journalisten aussah, entwickelte sich zur mächtig gut gelaunten Biker Truppe. Zusammen mit drei kompetenten Bike Guides und den sympatischen Gastgebern verbrachten alle eine Zeit von der sie noch lange reden und wohl auch schreiben werden. Wer die ersten Blogeinträge der Themen Blogger und Online Redakteure liest (Andreas von trailsandbikes.net, Marco von mtb-blog.de, Hans von bikelog.de, Christian von chregu.veloblog.ch und Robin und Fabi von x-aces.com) sieht schnell, dass das Engadin so manches Blogger Herz gebrochen hat! 

Aber genug geschwärmt! Am besten ich lasse ein paar Bilder sprechen und widme mich dann in weiteren Beiträgen den einzelnen Touren.

Nicolin fährt einen Freerider weil er sonst bergauf zu schnell ist. Hier bereit für die nächste Abfahrt. 

Biken im Oberengadin, Corviglia

Biken im Oberengadin, Corviglia

Nach 200 Höhenmeter Tragepassage machen wir uns bereit für eine lange Abfahrt... 

Biken im Oberengadin, Corviglia

Der Suvretta Loop mit Blick auf die zwei höchsten Berge von Graubünden.

Biken im Oberengadin, Corviglia

Der Olympia Trail am Corviglia hoch über St. Moritz, dieses Bild mit mir ist von Chregu, Danke!

Biken im Oberengadin, Corviglia

Nach ein paar Tagen im Engadin wieder im Flachland vor dem Flachbildschirm zu sitzen finde ich gerade ziemlich uncool. Es war einfach zu schön bei solchen Bedingungen mal wieder ein wenig Adrenalin durch die Adern pumpen zu lassen.

Verstellbare Sattelstütze Kind Shock i900

geschrieben von phil | 30 Sep, 2009

Heute habe ich an meinem Transalpes Bike eine vom Lenker aus verstellbare Sattelstütze von Kindshock, Modell i900 verbaut. Es handelt sich dabei um eine komplett überarbeitete Version mit neuem Innenleben und einen neuen Verstellhebel. Macht alles einen sehr soliden Eindruck. Da ich morgen in's Engadin fahre, werde ich hoffentlich viel Zeit haben die Stütze zu testen! Der erste Eindruck ist auf jeden Fall sehr gut. Zum Transalpes Bike passt die Stütze sowieso, eine ideale Ergänzung zum Mojo

Die Firma Kind Shock kenne ich schon lange. Ich war schon vor sechs Jahren auf meiner ersten Reise nach China Gast Martin,  bei dem sympatische Inhaber von Kind Shock. Das Büro meines Agenten war damals im gleichen Gebäude und die Beziehung war sehr freundschaftlich. Letzten Dezember war ich wieder auf Besuch bei Martin und ich durfte seinen "Dirt Park" im Vorhof der Fabrik besichtigen und im dort integrierten "Beizli" einen japanischen Teppanyaki Grill geniessen. Davon habe ich noch ein paar Bilder ausgegraben: 

Martin, der Chef von KindShock:

Charlotte aus Taiwan trägt sich neben mir im "Gästebuch" ein: 

Tony und in der Nacht auf dem Dirt Park mit beachtlichen North Shore Elementen mitten in einer Industriezone von China: 

Die komplett überarbeitete Kindshock i900 und i900R ( früher auch KindShock Cobra genannt ) ist in der Schweiz ab sofort bei Transalpes erhältlich. Wie sich die Stütze bei mir bewährt sollte in meinen Berichten vom Engadin zu lesen sein. Der Wetterbericht ist auf jeden Fall schon mal sehr sehr gut...

Testbericht für Velo mit Zahnriemen - Prädikat "Super"

geschrieben von phil | 10 Sep, 2009

Für die aktuelle Ausgabe des deutschen Trekkingbike Magazins hat die technische Redaktion ein wegwärts tour mit Carbon Drive Zahnriemen ausgiebig getestet. Als einziges Velo dieser Ausgabe wurde es mit der Bestnote "super" bewertet, was mich natürlich sehr freut.

Der ganze Artikel kann hier als PDF gelesen werden

Surpaz - Carbon Faltvelo von ORi

geschrieben von phil | 1 Sep, 2009

Je leichter ein Faltvelo desto besser. Wer trägt schon gerne unnötig Gewicht mit sich rum? Das neue ORi Surpaz nimmt sich diese Regel zu Herzen und bringt gerade mal 8.7kg auf die Waage. Dies mit rund 20 Gängen und  flinken 20 Zoll Laufrädern.

 

 

Das Rahmenset aus Karbon lässt sich wie alle ORi Rahmen sehr kompakt falten und somit bequem transportieren. Die leichten SRAM Road Force Komponenten machen das ORi Surpaz zu einem Strassenflitzer der besonderen Art.

Das ORi Surpaz ist ab Oktober 2009 lieferbar. Erste Probefahrten sind an der Zürich Multimobil am Stand der Simpel GmbH möglich. Ab Mitte Oktober dann auch im simpel.ch Testcenter am Bahnhof Mettmenstetten.

Auf der ORi Website sollten ab Mitte September alle Infos live sein. Der Verkaufspreis wird bei CHF 2395.00 liegen, was für so viel HighTech eigentlich sehr fair ist. 

Ich bin das Surpaz bis jetzt selber nur kurz gefahren. Es machte dabei einen sehr flinken Eindruck. Mit den 20' Laufrädern ist das Fahrverhalten erstaunlich gut. Ich kann mir gut vorstellen auch mal längere Strecken damit zu fahren. 

Ich sehe folgende Einsatzbereiche: 

Pendler: Mit dem Zug zur Arbeit und mit dem Faltvelo wieder nach Hause, gut für die Fitness! 

 

Geschäftsleute: Mit Zug und Faltvelo zum Kunden! Clevere Mobilität die auch repräsentiert!

Freizeit: Mit Zug oder Auto zur Traumdestination, mit dem Faltvelo die Gegend erkunden!

Zuger Veloguide - Tolle Matura Arbeit!

geschrieben von phil | 27 Aug, 2009

Angela Eugster hat sich für Ihre Matura-Arbeit ein grosses Ziel gesetzt! Ein Veloguide für die Umgebung von Zug, mit Karten, Fotos, Höhenprofil und ausführlichem Beschrieb der einzelnen Touren. Das Resultat kann sich sehen lassen und wurde in einer kleinen Auflage gedruckt. Eine starke Leistung! 

Wer den Zuger Velo Guide gerne haben möchte kann ein Exemplar für CHF 13.50 bestellen bei: veloguide@bluewin.ch. 

Zuger Veloguide

Sommerferien Velotour im Mittelland - Fotos

geschrieben von phil | 25 Aug, 2009

Wie schon angekündigt sind wir diesen Sommer von Maschwanden aus auf eine Velotour gestartet. Wir sind über Thalheim ( 5* Campingplatz bei Freunden! ) über Aarburg, Solothur, Biel nach Estavayer le Lac. Im Durchschnitt sind wir etwas mehr als 40km pro Tag gefahren was für die Kinder dann auch nicht langweilig wurde.

Der erste Tag war zuerst grau und dann sehr sehr nass... Aber da wir bei Freunden im Garten zelten durften war der Einstieg trotzdem gelungen. Moni hatte Zelt, Schlafsäcke, Schlafmatten und Kleider auf Ihrem Carryfreedom Anhänger:

 Ich hatte die Kinder im Anhänger und vier Ortlieb Taschen mit Küche, Windeln, Kleidern, Spielzeug und Regenausrüstung.

Der Zelt-Aufbau ging jeden Tag etwas speditiver.. Das Exped Zelt hat sich sehr bewährt. 

Smilla fand unsere Outdoor Woche sehr spannend! 

 

Auch Marvin kam auf seine Kosten: 

Unglaublich wie viele schöne Spielplätze es in der Schweiz gibt wo man anhalten kann.. 

Die Verpflegung war immer einfach aber draussen schmeckt alles viel viel besser!

Der Kinderanhänger ist ideal für den Mittagsschlaf:

Die meiste Zeit war das Wetter sehr schön

Auf dem Neuenburger See dürfen Velos (und Anhänger) gratis verladen werden, toll!! 

Und in Estavayer le Lac regnets dann so stark, dass wir die Reise abbrechen und mit dem Zug nach Hause fahren. Der Blick am Morgen aus dem Zelt bestätigt die Vorahnung: 

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